Auf den richtigen Mix bei Rohstoffen kommt es an

 

Es ist es wichtig alle drei Sektoren, also Energie, Metalle und Agrar im Depot abzudecken. Denn nur so tragen Rohstoffe positiv zur Diversifikation des Gesamtdepots bei. Entscheidend ist, dass die einzelnen Rohstoffsektoren untereinander nur niedrig korrelieren. Zu Aktien gibt es sogar eine leicht negative Korrelation. Ferner können Rohstoffe zum Teil als Schutz vor steigenden Zinsen eingesetzt werden.

 

Und dann gibt es noch den Effekt der natürlichen Absicherung gegen Inflation. Eine Schwierigkeit bei der Rohstoff-Anlage ist die hohe Volatilität dieser Anlageklasse. Eine „Buy-and-hold-Strategie“, wie bei Aktien kommt daher nicht in Frage, denn das Risiko ist zu hoch und der Ertrag zu ungewiss. Der Schlüssel zum Erfolg ist ein konstanter Mix, der eben nicht nur auf die am Markte wichtige Anlageklasse der Energieträger setzt, sondern auch Metalle und Agrargüter umfasst. Mit diesem Mix erhöhen Sie die Rendite des Depots und senken gleichzeitig das Risiko.

 

 

Ein Blick auf die Performance hilft


Wie wichtig der richtige Mix des Rohstoffanteils ist, verdeutlich ein Blick auf die Performance einzelner Rohstoffgruppen: So bringen es die Energierohstoffe seit 1982 auf eine jährliche Rendite von 11,2%. Direkt dahinter folgen die Industriemetalle mit 10,7% p.a.. Diese beiden Anlageklassen lagen deutlich über der Wertentwicklung des Gesamtmarktes mit einer jährlichen Rendite von 8,5%, die in etwa dem Wert des Aktienmarktes entspricht. Deutlich schlechter als der Gesamtmarkt hat dann der Fleischsektor mit einer jährlichen Rendite von 5,2% p.a. abgeschnitten.

 

Dahinter folgen Edelmetalle mit einer Performance von 0% p.a. und das seit 1982! Noch schlechter war nur der Bereich der Agrargüter mit einer negativen Rendite von 0,8% pro Jahr. Diese Auflistung zeigt Ihnen, wie weit die Performance der einzelnen Bereiche auseinander liegt. Wirklich erstaunlich sind die Zahlen im Übrigen dann, wenn man sich die Gesamtperformance betrachtet. Dann bringt es der Energiesektor auf einen Anstieg von 1.114% seit Ende 1982.

 

 

Maximal 20% Rohstoffe erhöhen die Sicherheit und die Rendite

 

Nun gibt es verschiedene Berechnungsgrundlagen welcher Rohstoff-Anteil bei einem ausgewogenen Aktien und Renten-Depot den größten positiven Effekt erzielt. Laut Berechnung der Fondsgesellschaft DWS liegt der Anteil bei maximal 20%. Der Rest des Depots besteht dann zu 40% zu jeweils 40% aus Aktien und Renten. Als Basis für die einzelnen Anlageklassen hat die DWS weltweite Indizes herangezogen. Bei Aktien war das der MSCI World Index, bei den Renten der J.P. Morgan Global Gobvernment Bond Index und bei Rohstoffen der Goldman Sachs Commodity Index (GSCI).

 

Den GSCI als den wichtigsten Rohstoff-Index werde ich Ihnen noch genauer vorstellen und nicht nur das: ich werde Ihnen sogar eine Anlagemöglichkeit präsentieren , die in den vergangenen Jahren den GSCI um mehr als 250% outperformt hat. Der Depot-Mix von der DWS hat im Übrigen im Zeitraum 1987 bis 2005 eine jährliche Rendite von 7,8% bei einer jährlichen Schwankungsbreite, als Volatilität, von 10% erzielt.


Das langfristige Investieren am Rohstoffmarkt ist jedoch nicht so einfach, denn dort werden physische Güter gehandelt, die an einem festen Termin geliefert werden. Man investiert also nicht in dem Spotmarkt und kauft den physischen Rohstoff, sondern Sie engagieren sich am Rohstoff-Markt durch den Kauf von Futures.